12.Juni 2010
|
Mit einer couragierten Leistung warteten die beiden Medizin-Kegler Peter Roigk und Eberhard Wiesner beim diesjährigen 14.Bergelt-Turnier der Senioren in Elsterwerda auf. Durch die Startnummer 4 in die zweite Startreihe versetzt, gaben beide gleich von Beginn an richtig Gas und wechselten mit jeweils 248 Kegeln auf die zweite Bahn. Nach dem Motto, was Du hast, das hast Du sicher, ließen beide nach und so konnten die beiden Starter von Kleeblatt Berlin bereits verlorenen Boden gut machen. Aber immerhin setzten die Herzberger eine Markt, die mit 920 Kegeln um einiges höher ausfiel, als die 878 Kegel des Startdurchgangs aus Elsterwerda. Nun ging es in den folgenden Durchgängen auf die Jagt nach dem Bestwert. Der vorletzte Durchgang mit Joachim Richter und Günter Horn vom einheimischen Lok-Verein sahen schon wie die neuen Sieger aus, blieben aber am Ende der Partie bei 916 Kegeln stehen. Da im weiteren Verlauf auch der letzte Durchgang mit den Titelverteidigern Domke/Proscheck, ebenfalls aus Elsterwerda, nicht zu seiner Höchstform fand, hießen die strahlenden Pokalgewinner Roigk/Wiesner. Damit ist die SG Medizin Herzberg berechtigt, im nächsten Jahr zwei Starterpaare beim 15. Bergelt-Turnier starten zu lassen. Wie hochwertig dieses Turnier besetzt war, beweist die Tatsache, dass neben den Top-Keglern aus Berlin auch die aktuellen Landesmeister des Landes Brandenburg der Senioren A mit Jürgen Sando und der Senioren B mit Peter Roigk am Start waren.
Die erreichten Einzelergebnisse:
Roigk/Wiesner SG Medizin Herzberg 920 (463/457)
Horn/Richter ESV Lok Elsterwerda 916 (447/469)
Sando/Dietze ESV Lok Elsterwerda 878 (444/434)
Eberhard Wiesner
4./5. September2010:
|
8. Mai 2010:
|
Wieder waren die Kegler der SG Medizin Herzberg mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe zum diesjährigen traditionellen 10 Städteturnier unterwegs in Richtung Niesky. Diesmal war Uhsmannsdorf mit seiner 4-Bahn-Anlage der Austragungsort der Wettkämpfe des 10-Städteturniers, an denen sich diesmal nur 8 Mannschaften aus unterschiedlichen Leistungsbreichen, von Kreis- bis Bundesligaebene, beteiligten. Mit dem Startplatz 8 ging es ins Rennen. Mit dem ersten Starter Jürgen Wolf erspielten sich die Herzberger mit 380 Kegeln durchaus eine gute Ausgangsposition. Allerdings übernahm mit 437 Kegeln erst einmal Oschatz die Führung und gab diese durch einen sehr engagierten und zwingenden Auftritt nicht mehr aus der Hand. Eberhard Wiesner trug mit ebenfalls durchschnittlichen 384 Kegeln als zweiter Starter zum weiteren Verweilen im Führungstrio für Herzberg bei. Ein Ergebnis, das sich weitere 5 Starter in die Ergebnisliste schreiben ließen. Die Abstände zum Führenden Oschatz waren jedoch schon beachtlich. Jetzt war Ronald Andreas dran und erreichte 417 Kegel. Dieses Ergebnis sollte für Herzberg allerdings das Beste am heutigen Tage bleiben. Dadurch etablierten sich die Herzberger hinter Uhsmannsdorf auf Rang Drei. Oschatz und Uhsmannsdorf lieferten sich von nun ab ein Kopf an Kopf Rennen. Für Herzberg auf der Bahn, konnte Christian Gebauer mit 409 Kegeln den dritten Platz behaupten. Ein Ruck nach vorn blieb jedoch aus. Als Holger Franke mit 365 Kegeln von der Bahn kam, musste man plötzlich um den Podestplatz bangen, da Leipzig nur um 4 Kegel schlechter dastand. Der letzte Durchgang mit Jürgen Holze entspann sich zu einem Dreikampf zwischen den noch ambitionierten Leipzigern und den Cottbusern, die auch nur 31 Kegel zurück lagen. Zwischenzeitlich ging Leipzig vorbei, als Jürgen dann in den letzten Räumern eine 9 anspielte und danach noch mit 7 und 2 punkten konnte, war Leipzig um ganze 9 Kegel geschlagen. Der Cottbuser Spieler hatte da allerdings mit dem Ausgang schon nichts mehr mit zu tun.
Durch eine beherzte Leistung gewannen die Oschatzer Kegler, mit sehr gutem Gesamtergebnis von 2459 Kegeln das Turnier und stellten mit Pedro Telschig, der auf diesen schweren Bahnen 451 Kegel erreichte, auch den Tagesbesten.
Der Gastgeber aus Uhsmannsdorf konnte einen bemerkenswerten 2. Platz mit 2425 Kegeln erkämpfen.
Herzberg war mit 2361 Kegeln unter seinen Möglichkeiten geblieben. Leipzig folgte mit 2352 Kegeln und Lommatzsch schiebt sich durch einen enormen Schlussspurt noch vor Cottbus auf den 5.Platz.
Im nächsten Jahr geht es wieder in die gleiche Richtung, auf die 4 Bahnanlage nach Rietschen.
Eberhard Wiesner
1. Mai 2010:
|
Nun sind es schon 5 Jahre und immer zurzeit des Herzberger Tierparkfestes, dass der Kegelklub Medizin Freunde aus dem bayerischen Burglengenfeld vom SKC Städtedreieck
zum sportlichen Verweilen in die Kreisstadt einlädt. Und natürlich ist ein Besuch beim Tierparkfest immer mit eingeplant.
In diesem Jahr wurde bereits am Freitagabend gekegelt, um am folgenden Tag beim Unternehmerfrühschoppen eine Klubrunde zum Wohle der Herzberger spendieren zu können.
Der Wettkampf begann nach einer zünftigen Brotzeit zur Begrüßung der Gäste recht verheißungsvoll für die Gastgeber. Peter Roigk und Ronald Andreas erreichten 834 Kegel, Matthias Richter schraubte den Einzelbestwert erst mal auf 856 Kegel. Bei den Gästen vom SKC konnte nur Klaus Voithenberger mit 820 Kegeln mithalten. Steffen Grabolle kam auf 762 Kegel. Im Mitteldurchgang sahen sich die Mediziner wieder im Heimvorteil. Thomas Müller bestritt seinen ersten Wettkampf für die Herzberger und erreichte 811 Kegel. Christian Gebauer blieb diesmal bei 813 Kegeln hängen, obwohl es mit besten Resultaten das Spiel begann. Die Gäste ließen auch diesmal abreißen und erreichten mit Klaus Ring 783 Kegel und mit Thomas Fleck 780 Kegel. Dadurch war der Vorsprung für die Herzberger schon nicht mehr einzuholen. Doch im Schlussspurt wurde nochmal Spannung erzeugt. Und zwar durch Jürgen Holze. Der begann mit 459 Kegel, ruhte sich dann auf der dritten Bahn aus, um zum Ende doch noch die Entscheidung um den begehrten Pokal mit 859 Kegel für sich zu entscheiden. Ronny Barz blieb mit 794 Kegeln unter den Erwartungen und auf der Gegenseite begnügten sich Hermann Held mit 793 Kegeln und Stefan Schrembs mit 814 Kegeln.
Das Spiel war gelaufen und beide Pokale in den Händen des Gastgebers. Mit 4967 zu 4752 Kegeln, also 215 Kegeln Unterschied endete der Wettkampf diesmal doch recht deutlich.
Aber Sportler sind ehrgeizig und so geben die SKC Kegler die Hoffnung nicht auf, im August auf der eigenen Bahn den Spieß umzudrehen.
Eberhard Wiesner
17.-18. April 2010:
|
05.September 2009:
|
14.-16.August 2009:
|
Ch. Gebauer und A. Pirzer in Aktion
Traditionell bestreiten die Kegler ihr letztes Vorbereitungsspiel auf die neue Kegelsaison bei Freunden des SKC Städtedreieck in Burglengenfeld (Oberfalz). Kersten Franke konnte auf seine erste Männermannschaft setzen. Die Atmosphäre einer nunmehr langjährigen freundschaftlichen Bindung zwischen den Medizin-Keglern und den Gastgebern trug das Spiel mit den beiden befreundeten Mannschaften. Bereits der erste Durchgang war für Herzberg maßgeschneidert. Ronny Barz überzeugte mit 883 Kegeln, sein Gegenspieler Zitzl landete nur 821 zählbare Kegel und hatte deutlich das Nachsehen. Christian Gebauer musste sich bei seinen 911 Kegeln zwar mit einem Kegel dem SKC-Spieler Adolf Pirzer geschlagen geben, aber Herzberg führte damit schon mit einem respektablen Vorsprung von 61 Kegeln. Der Mitteldurchgang sollte ein glattes Remis spielen.
Ronald Andreas und Carsten Heinert brachten es auf 910 sowie 902 Kegel. Die Gastgeber hatten mit Grabolles 912 Kegeln und Voithenbergers 900 Kegeln genau das gleiche Gesamtergebnis. Somit änderte sich am Vorsprung für Herzberg nichts. Im Schlussdurchgang wollte der Herzberger Coach etwas experimentieren und testete Jürgen Wolf. 404 Kegel auf 100 Kugeln waren aber nach seiner langen Ruhepause noch zu wenig. Also musste der ebenfalls lange verletzte Jürgen Holze mit ran und auch er blieb noch unter seinen Möglichkeiten. 442 Kegel bei 100 Würfen waren die Ausbeute. Aber da war ja noch Matthias Richter, der schon im vorigen Jahr das Turnier als bester Einzelkegler gewann. Mit, das Feld regelrecht deklassierenden, 973 Kegeln beendete er die Vorbereitung und gewann auch in diesem Jahr souverän den Einzelpreis. Die beiden Gastgeber, Hanig und Schrembs, zeigten kaum Nerven und preschten mit sehr guten Einzelleistungen von 923 und 935 Kegeln voran, konnten aber den Sieg der Herzberger nicht mehr gefährden. Mit 5425 Kegeln zu 5403 Kegeln zeigt Herzberg bereits in der Vorbereitung auf das erste Saisonspiel in Lebusa am kommenden Wochenende, dass hohe Ergebnisse gekegelt werden können. Ob damit ein Sieg in Lebusa möglich wird, wird man sehen.
Eberhard Wiesner
11.Juli 2009:
|
Titelverteidiger Thomas Will lässt’s krachen5. Herzberger Stadtmeisterschaft im Classic-Kegeln Anlässlich des Stadtjubiläums der Stadt Herzberg gingen 27 Aktive aus 6 Vereinen bei den in der Stadtregion Herzberg zur Tradition gewordenen nunmehr 5. Stadtmeisterschaften auf den Kegelbahnen in der Badstraße an den Start, um im Classic-Kegeln den Stadtmeister zu ermitteln. Am Sonnabend in der Vorrunde und dann am Sonntag im Finale wurde nun schon zum 5. Mal um die Trophäe des Herzbergers Stadtmeisters auf den unter Verantwortung der SG Medizin Herzberg gut vorbereiteten Kegelbahn gekämpft. Lob und Dank für das gute Gelingen der Meisterschaft geht auch an die Aktiven, die im Hintergrund die Organisation innehatten. Dankenswerterweise hat auch in diesem Jahr die Stadt Herzberg die Stadtmeisterschaft aktiv unterstützt. Gemäß der Ausschreibung wurde im Kettenstart, immer beginnend auf Bahn 1 mit 25 Kugeln in die Vollen gespielt, so dass jeder Spieler mit den gleichen Bedingungen an den Start ging. Durch Losentscheid wurde der jeweilige Startplatz vergeben. Die vielen Zuschauer mussten sich in diesem Jahr gedulden, denn erst der 6. Starter im Vorkampf, Ronny Barz, ließ Kegelkunst mit 426 Kegeln erkennen. Ihm folgend, zeigte Uwe Hötzsch (VfB Hz. 68) mit 425 Kegeln, dass auch Kegler aus anderen Vereinen hohe Ergebnisse erspielen können. Doch dann folgte der Auftritt von Matthias Richter (Med. Hz.), der bravourös 439 Kegel von der Bahn schob. Weitere sehenswerte Ergebnisse erreichten im Vorkampf noch Uwe Eckell mit 422 Kegeln und Thomas Will mit 435 Kegeln. Da die 400-er Marke Mangelware blieb, kamen auch nur die Kegler in den Endkampf, die als erste Zahl eine 4 im Ergebnis zu stehen hatten. Am Sonntag pünktlich um 9.00 Uhr wurde mit dem 12. Rang zum Erstaunen der Aktiven und der Zuschauer beginnend von Bahn 4 nach Bahn 1, wiederum im Kettenstart über 4 Bahnen gestartet. Lange sah die Ergebnisliste Carsten Heinert (Med. Hz.) mit 836 Kegeln an der Spitze des Feldes der Endkampfteilnehmer, der am Ende Platz 4 belegte. Die letzten 4 Kegler des Starterfeldes bliesen noch mal zum Halali der Meisterschaft. Uwe Hötzsch erreichte 828 Kegel und damit Platz 5. Besser machten es die drei Mediziner. Ronny Barz (Med. Hz.) wurde mit 840 Kegeln 3. der Meisterschaft. Der Endkampf spielte sich dann zwischen Thomas Will (Med. Hz.) und Matthias Richter ab. Mit einem eindeutigen Ergebnis von 874 Kegeln gelang es Thomas Will den Sieg für sich zu verbuchen und Matthias Richter (Med. Hz.) mit 847 Kegeln auf Platz 2 zu verweisen. Damit schaffte Thomas auch das Novum der souveränen Titelverteidigung. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Niveau der Meisterschaft wesentlich erhöht, was an den hohen Ergebnissen, die gespielt wurden, abzulesen ist. Die Siegerehrung zum Stadtmeister im Classic-Kegeln nahm auch in diesem Jahr der Bürgermeister persönlich mit der Überreichung der Urkunden und der Pokale vor. Als Erinnerung an das 825 jährige Stadtjubiläum erhielt jeder Endkampfteilnehmer eine Gedenkmünze der Stadt Herzberg. Die Glückwünsche gehen an den Sieger und auch an die Platzierten. Der Dank geht an die Organisatoren, die aktiven Kegler und die vielen interessierten Fans.Die weiteren Ergebnisse: 6. Platz: Gebauer, Ralf (SG Medizin Hz.) 7. Platz: Andreas, Timo (ESV Lok Hz.) 8. Platz: Linke, René (Bernsdorf.) 9. Platz: Eckell, Uwe (SG Medizin Hz.) 10. Platz: Franke, Holger (SG Medizin Hz.) 11. Platz: Gebauer Christian (SG Medizin Hz.) 12. Platz: Kutzsch, Ronald (ESV Lok Hz.) Eberhard Wiesner |
